Titelbild - Worms, In der Hölle - Geoportal

Vogelarten In der Hölle (Worms)

In Worms Horchheim gibt es ein naturbelassenes bewaldetes Areal (ausgewiesen als "schützenswertes Biotop") mit dem Flurnamen "In der Hölle" (Zollhaussiedlung). Es ist rund 20.000 qm groß und liegt zwischen Weinsheimer Straße, Weinbergstraße, der Verlängerung der Neubachstraße und dem Radweg nördlich des Eisbachs bzw. Altbachs.

Geoportal - Worms In der Hölle
Geoportal Screenshots: © GeoBasis-DE / BKG 2020

Im Laufe der vergangenen etwa 3 Jahre wurden von uns dort rund 60 Vogelarten gesichtet, die das Areal als Brut- oder Jagdrevier besuchen:

  • Amsel
  • Blaumeise
  • Blässhuhn
  • Bluthänfling
  • Buchfink
  • Buntspecht
  • Dorngrasmücke
  • Eichelhäher
  • Eisvogel
  • Elster
  • Fasan
  • Fitis
  • Gartengrasmücke
  • Gartenrotschwanz
  • Girlitz
  • Graureiher
  • Grünfink
  • Grünspecht
  • Habicht
  • Halsbandsittich
  • Hausrotschwanz
  • Haussperling
  • Kleiber
  • Kohlmeise
  • Kormoran
  • Kuckuck
  • Mauersegler
  • Mäusebussard
  • Mönchsgrasmücke
  • Nachtigall
  • Pirol
  • Rabenkrähe
  • Rauchschwalbe
  • Ringeltaube
  • Rotdrossel
  • Rotkehlchen
  • Rotmilan
  • Saatkrähe
  • Schafstelze
  • Schleiereule
  • Schwanzmeise
  • Schwarzkehlchen
  • Singdrossel
  • Sperber
  • Star
  • Stieglitz
  • Stockente
  • Sumpfmeise
  • Türkentaube
  • Turmfalke
  • Wacholderdrossel
  • Waldohreule
  • Wanderfalke
  • Weißstorch
  • Wendehals
  • Zaunkönig
  • Zilpzalp

Ferner weitere, noch nicht identifizierte Vogelarten, z.B. Spechte (Grauspecht?) und Schwalben.

Nachtrag April 2022: Als ganz große Besonderheit konnten wir 2021 den in RLP extrem seltenen Gelbbrauenlaubsänger beobachten. Um sicher zu gehen, ließen wir die Bestimmung durch die Avifaunistische Kommission Rheinland-Pfalz (AKRP) bestätigen.

Viele dieser Vogelarten sind gefährdet und unterliegen besonderem Schutz, beispielsweise gemäß BundesNaturschutzGesetz, EG-Artenschutzverordnung oder der Roten Liste Rheinland-Pfalz.


Exkurs: BirdNET

Android Birdnet Vogelstimmen


Die meisten der Vogelarten wurden mit der fantastischen App BirdNET dokumentiert. Im Bild der typische Gesang einer Singdrossel als Sonogramm. Im Hintergrund waren noch weitere Vögel zu hören.

Sehr praktisch ist, dass BirdNET jede Vogelbeobachtung mit Datum, Uhrzeit, dem Aufnahmeort (GPS-gestützt) sowie die analysierte Gesangssequenz abspeichert.

Die Wave-Sounddatei des Beispiels: Singdrossel.wav.


Neben BirdNet verenden wir auch iNaturalist sowie verschiedene spezialisierte Portale zur Verifizierung und Dokumentation unserer Vogelsichtungen.

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